SR Dr. Ursula Solga

Dr. Matthias Solga

Fachärzte für Urologie

Sterilität
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 Sterilität ist heute keine Seltenheit mehr - sind doch bereits 15 Prozent aller Paare im gebärfähigen Alter ungewollt kinderlos. Die Ursachen der Sterilität sind zu etwa 40 Prozent durch eine Fertilitätsstörung der Frauen und zu ebenfalls 40 Prozent durch eine gestörte Fruchtbarkeit bei den Männern bedingt. Bei etwa zehn Prozent der Paare haben beide Partner eine Fertilitätsstörung, und bei den übrigen zehn Prozent läßt sich die Ursache der Sterilität nicht klären.

Ungewollt kinderlosen Paaren kann heute durch vielfältige Behandlungsmethoden zu einem eigenen Kind verholfen werden, angefangen von der Tubenchirurgie über die intrauterine Insemination bis hin zur In-vitro-Fertilisierung (IvF). Vor allem im Bereich der assistierten Reproduktion sind in den vergangenen Jahren viele neue Techniken entwickelt worden bis hin zur Hodenbiopsie bei Männern mit Azoospermie.

Die Hauptindikation für eine IvF ist mit 65 Prozent immer noch ein Verschluß der Eileiter, gefolgt von einer
eingeschränkten Fruchtbarkeit des Mannes (15 Prozent), der idiopathischen Sterilität (zehn Prozent) und der
Endometriose (fünf Prozent), wenn weder eine medikamentöse noch eine chirurgische Behandlung erfolgreich sind. Eine In-vitro-Fertilisation mit nachfolgendem Embryonentransfer gelingt mittlerweile bei durchschnittlich 79 Prozent der Paare. Dadurch werde bei 16 Prozent der Paare eine Schwangerschaft erzielt, und bei zwölf Prozent der Behandelten komme es schließlich zur Geburt eines Kindes.


 

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