SR Dr. Ursula Solga

Dr. Matthias Solga

Fachärzte für Urologie

Sterilisation
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Kurt-Weill-Gasse 7
12627 Berlin
Tel. 030-99400763
Fax 030-99400773Mail praxis@solga.de

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Rückgängig zu machende Methoden

Kondomanwendung
Kondome sind als Empfängnisverhütung jederzeit anwendbar und kann jederzeit problemlos beendet werden. Sie bietet weiterhin Schutz vor Infektionen und ist die einzige vom Mann anwendbare rückgängig zu machende Verhütungsmethode. Diese Art der Verhütung hat aber auf Dauer eine zu hohe Unsicherheit und ist zudem ökologisch bedenklich, da hier erhebliche Abfallmengen anfallen. Zudem ist die Kondomanwendung auch eine teuere Art der Empfängnisverhütung.

  "Spirale"
(IUD, IUP, Pessar) Die ~ ist von der Frau anzuwenden. Die Verhütung ist relativ sicher und ebenfalls rückgängig zu machen. Die "Spirale" ist ein im Körper der Frau über Jahre liegender Fremdkörper. Das beinhaltet die Gefahr der Infektion oder der Abstoßung. Außerdem kommt es trotz "Spirale" immer wieder zu Schwangerschaften. Eine Beendigung der Empfängnisverhütung ist nur mit ärztlicher Hilfe möglich, und nach Entfernung der "Spirale" ist eine Sterilität nicht selten.

hormonelle Kontrazeption ("Pille")
Sie ist leicht anwendbar und gut zu regulieren. Die "Pille" ist wiederum von der Frau anzuwenden und ist im Allgemeinen gut verträglich. Diese Art der Empfängnisverhütung gilt als relativ sicher. Auf der anderen Seite ist die Gefahr der dauernden Schädigung durch Zufuhr von wenn auch mittlerweile sehr geringen fremden Hormonen nicht auszuschließen. Schwangerschaften können trotz korrekter Pilleneinnahme eintreten, und Einnahmefehler führen sehr schnell zu ungewollten Schwangerschaften.

. Methode nach Knaus-Ogino, Basaltemperaturmethode
Beide Methoden haben eine dem Roulettespiel vergleichbare Sicherheit und sollten nicht ernsthaft auf Dauer empfohlen werden. Sie können aber bei der Aufnahme kurzfristiger sexueller Kontakte eine gewisse Orientierung bieten.

 

endgültige Methoden

Sterilisation der Frau Die ~ ist nahezu absolut sicher. Hier behindern weder Fremdkörper- Einlage noch hormonelle Wirkung die Lustempfindung. Zudem führt eine Partneruntreue nicht zum ungewollten Nachwuchs in der betreffenden Familie.
Für die Operation ist eine Narkose nötig. Die nicht unerhebliche Nachwirkungen der Operation wirkt über mehrere Tage. Die Sterilisation der Frau ist nicht oder nur mit erheblichem operativen Aufwand - und dann nur mit schlechtesten Erfolgsaussichten - rückgängig zu machen. Bei der ~ werden die Eileiter unterbunden. Unter seltenen Umständen kann es dazu kommen, daß die Eileiter wieder durchgängig werden.

Sterilisation des Mannes
Sie ist nahezu absolut sicher. Hier behindern keine Fremdkörpereinlage und keine hormonelle Wirkung die Lustempfindung des Mannes. Die Potenz bleibt unverändert. Die ~ ist eine kurze, in Lokalanästhesie mögliche Operation mit sehr geringen Nachwirkungen. Dabei werden von den Samenleitern jeweils Abschnitte entfernt und nicht - wie bei der Sterilisation der Frau - nur unterbunden, so dass es nur extrem selten zu einer Wiedervereinigung und damit zu einer Wiederherstellung der Zeugungsfähigkeit kommt. Durch Spermiogramme ist problemlos jederzeit die bestehende Zeugungsunfähigkeit nachweisbar. Die ~ ist nicht oder nur mit erheblichem Aufwand und geringen Erfolgsaussichten rückgängig zu machen

Vorbereitung zur Sterilisation des Mannes in unserer Praxis:

Nach ausführlicher Beratung wird ein Spermiogramm, d.h. eine Untersuchung der Samenflüssigkeit, notwendig. Weiterhin führen wir zwei Ultraschalluntersuchungen sowie eine Blutabnahme durch. Ausnahmsweise können weitere Untersuchungen nötig werden.

Operatives Vorgehen Unter lokaler Betäubung (auf Wunsch kann auch eine komplette Narkose durchgeführt werden) wird auf jeder Seite des Hodensackes ein je ca. 1,5 cm langer Schnitt oberhalb des Hodens etwa zwei Fingerbreit unter der Leiste gelegt, der Samenleiter gefaßt und jeweils ca. 2 cm Länge herausgetrennt. Anschließend werden die Enden umgelegt und sicher verschlossen. Danach erfolgt die Hautnaht mit Fäden, die sich selbständig nach 10-14 Tagen auflösen, also nicht gezogen zu werden brauchen.

Nachbetreuung Am 2. und am 6. Tag nach der Operation (der OP-Tag gilt als Tag „0“) wird je eine Nachschau in unserer Praxis erforderlich, je nach körperlicher Aktivität ist es sinnvoll, 3-7 Tage von der Arbeit fernzubleiben. Da die Sterilisation keine Kassenleistung darstellt, ist eine Arbeitsunfähigkeit nicht möglich. 4 Tage wird nicht geduscht, 6 Tage nicht gebadet, 6 Wochen muß sexuelle Karrenz eingehalten werden. 6 und 8 Wochen nach dem Eingriff werden weitere Kontrollspermiogrammme erforderlich. Sollte sich herausstellen, dass erwartungsgemäß keine Samenzellen mehr nachweisbar sind, kann unmittelbar danach wieder ungeschützter Verkehr stattfinden. Sie erhalten von uns eine schriftliche Bestätigung per Post. Es gibt, wenn auch extrem selten, Fälle, in denen die Samenleiterstümpfe wieder zueinander gefunden haben und die jeweiligen Männer auch nach Jahren wieder zeugungsfähig geworden sind. Im Abstand von jeweils etwa einem Jahr empfehlen wir daher, zeitlebens weitere Spermiogrammuntersuchungen durchführen.

Fazit:
In festen Partnerschaften mit sicher abgeschlossener Familienplanung ist die Sterilisation des Mannes zur Schwangerschaftsverhütung zu empfehlen, da hier eine nahezu absolute Sicherheit bei minimalem Aufwand geboten werden kann. Diese Operation kann in unserer Praxis ambulant durchgeführt werden, fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne.

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