SR Dr. Ursula Solga

Dr. Matthias Solga

Fachärzte für Urologie

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Alt-Müggelheim 7
12559 Berlin
 

 Die Ursachen für die Entstehung eines bösartigen Nierentumors sind im Gegensatz zu anderen Krebsarten bisher unbekannt. Nierentumore wachsen langsam, meist über mehrere Jahre. Nierenzellkarzinome machen erst Beschwerden, wenn sie relativ groß sind oder wenn Tochtergeschwülste (= Metastasen) vorliegen. Nierentumore sind selten gutartig, meißt bösartig. Bösartige Nierentumoren (= Nierenzellkarzinom oder Hypernephrom) machen ca. 1-2% aller bösartigen Tumoren aus, wobei Männer häufiger betroffen sind. Die Erkrankung kommt gehäuft um das 60.Lebensjahr vor. Zwar sind wie erwähnt die Ursachen der Erkrankung bis heute nicht bekannt, doch treten die Karzinome besonders im Nierenbecken älterer Leute nach einem Steinleiden auf.

Die Diagnose der Erkrankung erfolgt durch Ultraschalluntersuchungen und die Computertomographie. Die Entdeckung erfolgt meist zufällig bei einer Routineuntersuchung. Nierenkrebs verdrängt das Nachbargewebe. Schmerzen oder sichtbares Blut im Urin sind bereits Spätsymptome. Ein kleiner Nierentumor kann kaum durch die körperliche Untersuchung oder durch Blutuntersuchungen nachgewiesen werden.


Krankheitsverlauf

Die Erkrankung ist aufgrund der langen beschwerdefreien Zeit tückisch. Nur ein Drittel aller Patienten berichtet im Frühstadium über Beschwerden. Bei Entdeckung sind die bösartigen Nierentumoren meist 4-6 cm im Durchmesser groß. Allgemeinsymptome sind Müdigkeit, Gewichtsverlust, Nachtschweiß und Fieber. Nierenkrebs kann vor allem in die Lungen, Knochen und Gehirn Tochtergeschwülste setzen. Der Verlauf der Erkrankung ist nicht vorherzusehen. Auch sehr große Tumoren müssen noch keine Tochtergeschwülste gesetzt haben, während es kleine Tumoren gibt, die bereits Metastasen gebildet haben.

Behandlung

Bei rechtzeitiger Diagnose besteht durch die Operation mit Entfernung des Tumors die Chance zur Heilung. Im allgemeinen muß die gesamte Niere entfernt werden, um kein Risiko einzugehen. Mit fortschreitenden Erkenntnissen in der operativen und bildgebenden Technik jedoch kann immer häufiger organerhaltend operier werden. Die Behandlungsmöglichkeiten bei fortgeschrittenen oder metastasierten Tumoren haben sich in den letzten Jahren dramatisch verbessert, wenn auch die Heilungschance dieser Art Tumore sehr gering ist. Frühe Erkennung ist daher von entscheidender Bedeutung für den Ausgang der Erkrankung.

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